Hurrikan Dorian: Wie NASA und NOAA den Sturm verfolgen

Egal wie man es betrachtet, Hurrikan Dorian ist ein beängstigender Anblick.



Aber je mehr Augen auf den Sturm gerichtet sind, desto größer ist die Chance für Meteorologen und Rettungskräfte, die Menschen zu schützen. Und so haben die NASA und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) eine Gastgeber von Satelliten den Hurrikan studieren.



Alle Daten, die diese Satelliten sammeln, fließen in Erklärungen des National Hurricane Center (NHC) der NOAA ein derzeit prognostizieren dass Dorian am Wochenende als großer Hurrikan über die nördlichen Bahamas nach Westen ziehen und dann am Dienstag (3. September) als Hurrikan, wenn auch etwas schwächer, Südflorida treffen wird.

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Hurrikan Dorian von drei Satelliten aus gesehen. Auf der linken Seite misst der winzige Satellit Temporal Experiment for Storms and Tropical Systems Demonstration (TEMPEST-D) den Niederschlag innerhalb des Sturms am 28. August 2019. In der Mitte die NASA

Hurrikan Dorian von drei Satelliten aus gesehen. Auf der linken Seite misst der winzige Satellit Temporal Experiment for Storms and Tropical Systems Demonstration (TEMPEST-D) den Niederschlag innerhalb des Sturms am 28. August 2019. In der Mitte untersuchte der Satellit Aqua der NASA den Sturm im Infraroten, um hohe Gewitter in Violett darzustellen und flachere Wolken in Blau- und Grüntönen am 29. August 2019. Auf der rechten Seite 'schneidet' der CloudSat-Satellit der NASA Wolken mit Radar, um ihre Höhe und Schichten am 27. August 2019 zu messen.(Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech)

Die NASA hat ein besonders starkes Interesse an Dorian, da derzeit vorhergesagt wird, dass der Sturm den wichtigsten Weltraumbahnhof der Agentur, das Kennedy Space Center, vernichtet. Das Personal der Einrichtung bereitet sich seit Mittwoch (28. August) auf den Sturm vor.



Ganz oben auf der Liste der Bedenken stand der Mobile Launcher, ein 400 Fuß hoher (122 Meter), der die neue SLS-Rakete der NASA unterstützen wird, die für Weltraummissionen entwickelt wurde. Ein so hohes Gebäude ist eine offensichtliche Gefahr bei Winden mit Orkanstärke, und das Personal hat dafür gesorgt, dass es in Kennedys 52-stöckiges Fahrzeugmontagegebäude verlegt wird, um den Sturm abzuwarten.

Der Besucherkomplex des Kennedy Space Center beschloss ebenfalls, am Sonntag (1. September) aus Sicherheitsgründen zu schließen.

Ein Blick vom GOES-16-Satelliten auf den Hurrikan Dorian am 29. August 2019.



Ein Blick vom GOES-16-Satelliten auf den Hurrikan Dorian am 29. August 2019.(Bildnachweis: NASA Earth Observatory/Joshua Stevens/NOAA/NESDIS)

Die Internationale Raumstation ISS hat den Sturm überwunden und die Beobachtungen, auf die sich Meteorologen von Satelliten verlassen, hinzugefügt. Diese Satelliten sind besonders darauf eingestellt, den Niederschlag zu berechnen und die Struktur der Sturmwolken zu untersuchen, aus denen der Hurrikan besteht.

Auf ungefähr der gleichen Höhe wie die Raumstation kreist ein winziger Wettersatellit namens Temporal Experiment for Storms and Tropical Systems Demonstration (TEMPEST-D). Ungefähr so ​​groß wie eine Müslischachtel kann TEMPEST-D die Bereiche mit der höchsten Feuchtigkeit im Sturm erkennen und ist Teil eines Testprogramms, um Miniaturisieren von Wettersatelliten um den Globus mit Echtzeit-Sturmverfolgungstechnologie zu bedecken.

Der Satellit Aqua der NASA trägt ein Atmospheric Infrared Sounder-Instrument, das die sehr hohen Gewitterwolken identifizieren kann, die mit den stärksten Regenfällen verbunden sind und für seine Sensoren kühler erscheinen.

📷 CloudSat zeigt eine 3D-Animation von Dorian, damals noch ein tropischer Sturm, in der Nähe von Puerto Rico. CloudSat 'schneidet' durch Wolken und ermöglicht es uns, ihre Höhe, ihre verschiedenen Schichten und die Bereiche zu sehen, in denen die stärkeren Regenbänder innerhalb des Sturmsystems zu finden sind. pic.twitter.com/ME7LKIl6GB 30. August 2019

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Ein weiteres Instrument an Bord des NASA-Satelliten CloudSat erzeugt Querschnittsbilder von Wolkenknoten. Wissenschaftler können die Höhe und die Schichten von Wolken sowie die Größe der darin enthaltenen Niederschlagströpfchen kennenlernen, wodurch sie erkennen können, wo im Sturm der bedrohlichste Niederschlag stattfindet.

Ein von der NASA durchgeführtes Modell fasst diese Art von Daten zusammen, und eine vorläufige Analyse ergab, dass bestimmte vom Sturm betroffene Gebiete innerhalb von 24 Stunden fast 5 Zoll (120 Millimeter) Regen erhalten könnten. laut Aussage .

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