'Hen's Wings' leuchten blau im bezaubernden Hubble-Teleskopbild

Nebelhuhn 2-437

Symmetrische blaue Gasstrahlen strömen aus dem Kern von Hen 2-437, einem planetarischen Nebel, in diesem neuen Bild des Hubble-Weltraumteleskops. (Bildnachweis: ESA/Hubble & NASA; Danksagung: Judy Schmidt)



Die leuchtenden, symmetrischen Flügel des Hen 2-437-Nebels leuchten in leuchtendem Blau in einem neuen Bild, das vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen wurde.



Henne 2-437 befindet sich in einem schwachen nördlichen Sternbild namens Vulpecula (der Fuchs), das sich in der Nähe von Cygnus und Pegasus befindet. Das Objekt wurde erstmals 1946 von Rudolph Minkowski gefunden, der später den berühmteren M2-9 Twin Jet Nebula entdeckte.

„Wie sein bemerkenswert schönes Aussehen zeigt, ist Hen 2-437 ein bipolarer Nebel – das vom sterbenden Stern ausgestoßene Material ist in den Weltraum geströmt, um die beiden hier abgebildeten eisblauen Lappen zu erzeugen“, Beamte der Europäischen Weltraumorganisation sagte in einer Erklärung .



Hen 2-437 ist als planetarischer Nebel bekannt, der eines der späten Stadien in der Lebensdauer von massearmen Sternen ähnlicher Größe wie die Sonne ist. Wenn sich ein Stern in diesem Stadium befindet, wächst er zu einem Roten Riesenstern heran und wirft dann seine äußeren Schichten in den Weltraum ab. Wenn die Verschmelzung im Kern aufhört, kühlen die Sternreste langsam wie ein weißer Zwerg ab.

Obwohl 'planetarisch' im Begriff 'planetarischer Nebel' steht, ist der Nebel eine Ansammlung von Gas und Staub und hat nichts mit der Planetenentstehung zu tun. Der Name ist eine falsche Bezeichnung, die auf Beobachtungen des Astronomen William Herschel basiert, der 1781 Uranus entdeckte. Er dachte, dass die blaugrüne Tönung der planetarischen Nebel, die er beobachtete, dem Farbton des Planeten ähnelte.



Bisher wurden etwa 3.000 planetarische Nebel entdeckt. Einige der berühmteren Beispiele dieser Nebel sind der Ringnebel (NGC 6720) im Sternbild Leier und der Katzenaugennebel (NGC 6543) im Sternbild Draco. Beide Nebel wurden im Laufe der Jahre auch vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen.

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